Auf den Dächern der Stadt,
seh' ich mich an den Lichtern satt.
Schaue gelangweilt aufs Meer hinaus
und mein Blick hüpft von Haus zu Haus.
Auf den Dächern der Welt,
sitzen Männer mit Geld,
sie diskutieren und leiten
das Geschehen von Weitem.
Das Geschehen der Kleinen,
die vor Hunger und Angst viel weinen.
Sie sagen, was noch menschlich ist, was nicht.
Sie sprechen und urteilen mit ernstem Gesicht.
Doch fühlten sie den Hunger noch nie,
von was sie sprechen, ist reine Theorie.
Und das Volk blickt auf zu den Herren droben,
und kann ihr Bestreben einfach nicht loben.
Zu schlecht wissen sie Bescheid,
zu schlecht kennen sie Verzweiflung, Armut, Einsamkeit.


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